Archiv 2014


 

Ensheimer Ortsbürgermeister

 

Stefan Haßler (seit 2014)

Bild von Herrn Hassler

Liebe Ensheimerinnen und Ensheimer,

Am 16.06.2014 wurde ich durch den Gemeinderat zum Ortsbürgermeister von Ensheim gewählt. Diese Aufgabe ist für mich eine große Ehre und Herausforderung, der ich mich gerne stelle und voller Freude entgegengehe.

Ich möchte mich allen Mitbürgern auf diesem Wege schon einmal kurz vorstellen:

Im Jahr 2006 bin ich mit meiner Frau Nina in den Scheurebenring gezogen, wo wir uns schnell heimisch fühlten und inzwischen stolze Eltern von zwei kleinen Ensheimern sind. Hauptberuflich bin ich als Berufssoldat in der Flugsicherung tätig.

Mir ist es Wichtig, als Bürgermeister für ALLE Generationen da zu sein - Dazu gehört Traditionen zu pflegen aber auch Neuem gegenüber offen zu sein. Hierbei hoffe ich auf Ihre Unterstützung!

Ich freue mich darauf, Sie zu den gewohnten Sprechzeiten in meinem Büro begrüßen zu dürfen.

Ihr Ortsbürgermeister

   

 


 

Ensheimer Ortsbürgermeister

 

Klaus Kappler (1979 - 2014)

Bild von Herrn Kappler

Liebe Ensheimer,

nach 35 Jahren Bürgermeister in unserer Gemeinde Ensheim habe ich mich entschlossen, für dieses Amt nicht mehr zu kandidieren und diese ehrenvolle Auf­gabe in andere Hände zu geben. Ich habe das Bür­germeisteramt 1979 von meinem Vorgänger Werner Schmitt übernommen, nachdem ich zuvor bereits 10 Jahre Mitglied im Ensheimer Gemeinderat war. Mit meiner 35-jährigen Amtszeit bin ich der einzige Ortsbürgermeister in unserer Verbandsgemeinde, der seit Bildung der Verbandsgemeinde 1972 mit al­len 4 Verbandsbürgermeistern zusammengearbeitet hat, mit Horst Geisel, Karlheinz Pühler, Gerhard Seebald und mit Markus Conrad. Eine sehr lange Zeit. In dieser Zeit ist in unserer Gemeinde sehr viel passiert. War Ensheim in den 70er Jahren ein verträumtes Dörfchen, fast ausschließlich landwirtschaftlich ge­prägt, ohne Ortskanalisation und ohne ein Bauge­biet, so dass junge bauwillige Ensheimer abgewandert sind, so wurde das ab 1979 anders. Wir waren eine der ersten Gemeinden in der Verbandsgemein­de, die Anfang der 80er eine Dorfentwicklungspla­nung aufgestellt und beschlossen hat. Danach folgte 1984 die komplette Ortskanalisation mit Kläranlage und der Ausbau sämtlicher Ortsstraßen. Über die Förderung aus dem Dorferneuerungsprogramm konnten wir teilweise dorfgerechte Straßen mit Natursteinpflaster, Dorfplätze und auch Stützmauern in Naturstein errichten. Damals ist auch das erste Neu­baugebiet „Am Kachelberg” entstanden, in dem heu­te etwa 100 neue Ensheimer wohnen. Diesem Bau­gebiet folgte dann 2008 das 2. Neubaugebiet „Im Talacker” mit 28 Bauplätzen, die bis auf 2 bis heute alle bebaut sind und in dem mehr als 80 weitere neue Ensheimer wohnen. Seit 1986 haben wir auf Wunsch des damaligen Gemeinderates eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Dommartemont aus Lothringen. Diese Partnerschaft wird durch jährliche Besuche und Gegenbesuche gepflegt, obwohl ich mir dazu von unseren Ensheimern gerade in letzter Zeit etwas mehr Engagement gewünscht hätte. Nachdem der Saal in der Gaststätte Kreis aus Alters­und Sicherheitsgründen nicht mehr für gemeindliche und Vereinsveranstaltungen zur Verfügung stand, ha­ben wir 2003 unser Dorfgemeinschaftshaus um ei­nen Bürgersaal mit Gemeindebüro, Küche und sa­nitären Einrichtungen erweitert. Dafür haben wir vom Land Rheinland-Pfalz mit Unterstützung des damali­gen jetzt leider verstorbenen Innenministers Walter Zuber einen Zuschuss von 50 Prozent der Baukosten erhalten. Weitere Baumaßnahmen waren der Umbau des Schulgebäudes in ein Dorfgemeinschaftshaus, der Bau eines Feuerwehrhauses, einer Ausseg­nungshalle, die Neugestaltung des Friedhofes, Dorf­plätze und im letzen Jahr der Bau des Weinbergtur­mes. Seit Anfang 2000 wird die Weinbergsumlegung durch das DLR durchgeführt, bei der auch die Ge­meinde maßgeblich beteiligt ist. Dadurch hat unsere Gemarkung ein ganz neues Gesicht bekommen und fügt sich durch das viele Grün, durch die Wege­führung mit den Streuobstwiesen, sehr harmonisch in unsere rheinhessische Weinlandschaft ein. Es wä­re noch über vieles zu berichten, was in den 35 Jah­ren in unserer Gemeinde angepackt und vollendet wurde.

Geprägt war meine Amtszeit durch viele Baumaß­nahmen, die aus dem verträumten Dörfchen Ens­heim eine heutigen Ansprüchen gerechte Gemeinde gemacht hat, in der es sich gut wohnen und leben lässt.

Das alles ist und war aber nur möglich, weil alle mit­halfen, der Gemeinderat, die Bürger, die Vereine, ein­fach alle und dass auch ein gutes Verhältnis zu allen Behörden und zu unserer Verbandsgemeindeverwal­tung bestand und auch weiterhin bestehen wird. Dies war mir besonders wichtig und dies habe ich in all den Jahren auch gepflegt.

Ich weiß, dass ich es in meiner 35-jährigen Amtszeit nicht allen und jedem recht machen konnte, aber ich hatte nun mal das Allgemeinwohl unserer Gemeinde und unserer Ensheimer als Ziel all meiner Tätigkeiten im Auge und das war mir wichtig.

Ich bedanke mich bei allen, mit denen ich in den 35 Jahren zusammengearbeitet habe und die mich unterstützt haben, bei den vielen Gemeinderäten seit 1979, bei den Ensheimer Bürgerinnen und Bürgern, bei den Vereinen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbei­tern in der Verbandsgemeindeverwaltung und auch bei den Bürgermeisterkolleginnen und -kollegen und bei allen, die mich bei den vielen freiwilligen Einsät­zen in unserer Gemeinde durch ihre Mithilfe und un­eigennützigen Arbeitseinsatz unterstützt und mitge­holfen haben. Ich danke auch meiner Frau Annema­rie, die mir in all den Jahren viel geholfen und vieles erledigt hat, wenn ich nicht in Ensheim war. Auch der Bürgermeister einer so kleinen Gemeinde braucht ei­ne starke Frau an seiner Seite.

Meinem Nachfolger und dem neuen Gemeinderat wünsche ich bei den vielfältigen kommunalen Aufga­ben viel Erfolg und eine glückliche Hand bei allen Entscheidungen.

Liebe Ensheimer, ich war gern Euer Bürgermeister und habe dieses Amt auch sehr gern und mit Freude ausgeübt.

Herzlichen Dank Ihr Klaus Kappler,

„Altbürgermeister” der Gemeinde Ensheim.


© 2014 by Klaus Kappler


 

Einweihung des Weinbergsturms am 18. Mai 2014



Am Sonntag, den 18. Mai 2014 wurde der Weinbergsturm eingeweiht. Nach einem sehr launigen Abriss über den Bau des Weinbergturms, in deren Verlauf auch festgestellt wurde, dass „der Spiesheimer Weinbergsturm zwar nur eingeschossig ist, aber 6 Metehr höher steht als der Ensheimer Turm, wodurch die Augenhöhe wieder hergestellt ist“ begrüßte der Ortsbürgermeinster Klaus Kappler neben seinen fleißigen Bau-Helfern auch diejenigen, die das Fest vorbereitet hatten und an diesem Tag für den Weinausschank und die Speisen sorgten, die den Tag nach dem „offiziellen Teil“ zu einer gemütlichen Fete hat werden lassen, untermalt von den Melodien von Alleinunterhalter Fred Weber. Zuvor konnte der Bürgermeister jedoch noch zahlreiche Prominente und Ehrengäste begrüßen. Vertreter der Kreissparkasse, der Jagdgesellschaft und des Dienstleitungszentrums Ländlicher Raum waren erschienen, sämtliche Ensheimer Vereine waren präsent ebenso wie der Ensheimer Gemeinderat und etliche Repräsentanten der umliegenden Orte. Nach eine weiteren Ansprache von der Weinkönigin Annika I. gratulierte der Verbandsgemeindebürgermeister Markus Conrad den Ensheimern und nannte die Weinbergstürme „Leuchttürme“, die helfen, Rheinhessen schöner zu machen.

Ein kleiner ökumenischer Gottesdienst beschloss den Festakt, begleitet vom Evangelischen Posaunenchor Spiesheim. Pfarrer Markus Krieger diente der biblische Text über den Turmbau zu Babel als Basis für seine kurze Predigt. „Weitblick ist mehr als nur eine gute Aussicht“, sagte er. Nachdem der katholische Pfarrer Andreas Kaiser das Bauwerk geweiht hat, tanzte die Regenbogengruppe der Nieder-Ramstädter Diakonie untre der Leitung von Frau Biehlolawek aus Wallertheim und schillernde Seifenblasen flogen dazu um den Turm.

 

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Feuerwehrfest am 7. September 2014

 

Damit Helfer besser helfen können!

... unter diesem Motto hat der Förderverein am Sonntag den 07. September die Bürger nach Ensheim eingeladen.

Die Feuerwehr Ensheim bildet gemeinsam mit den Feuerwehren aus Spiesheim & Wörrstadt die „Ausrücke-Gemeinschaft Süd” der Verbandsgemeinde. Gemeinsam mit dem DRK-Rettungsdienst wurde in einem simulierten Rettungseinsatz vorgeführt, wie wichtig fahrzeugspezifische Rettungskarten für die Helfer sind. Gerade bei schweren Autounfällen haben die Rettungskräfte wenig Zeit, verletzte Personen aus einem Unfallfahrzeug zu bergen. Für Rettungskräfte ist besonders wichtig zu wissen, wo sich Airbags, Batterie, Tanks usw. befinden. Aber auch konkrete Informationen über Karosserieversteifungen helfen ggf. die Rettungsschere effektiv einzusetzen.

simulierter Rettungseinsatz Für die Personenrettung zählt jede Sekunde!

Die Besucher nutzten zahlreich die Gelegenheit sich direkt vor Ort ihre individuelle & fahrzeugspezifische Rettungskarte anfertigen zu lassen und helfen damit den Helfern für einen effektiveren Einsatz im Notfall.

Die Live-Demonstration war nur einer der Highlights am Tag der Offenen Tür in Ensheim. Auf dem Brunnenplatz im Ortskern, sowie im angrenzenden Feuerwehrhaus, konnten die Besucher in gemütlichen Flair verschiedene Grillspezialitäten, sowie Kaffee und Kuchen genießen. Die kleinen Gäste wurden von der Jugendfeuerwehr mit spannenden Feuerwehr-Spielen überrascht.

Der Besuch vom VG Bürgermeister Markus Conrad bildete ein weiteren wichtigen Programmpunkt.

In seine Ansprache hob Herr Conrad besonders das Engagement & Entwicklung der Ensheimer-Feuerwehr hervor. Seit der Bürgerversammlung in 2011 sind unter Wehrführer Alfons Heck aktuell 20 Feuerwehrmänner verpflichtet, die mittlerweile über 2.000 Ausbildungsstunden absolvierten.

Der Besuch des VG Bürgermeister war auch die Gelegenheit weitere Verpflichtungen per traditionellen Handschlag vorzunehmen. Marco Hardt und Patricia Link wurden für die Freiwillige Feuerwehr Ensheim verpflichtet.

Aufgrund der absolvierten Ausbildungen, Funktionen und Zugehörigkeit zur Feuerwehr wurden Jens Neubert als Oberfeuerwehrmann, Stefan Blazek als Brandmeister, sowie Patricia Link als Hauptfeuerwehrfrau befördert.

Dieser Tag war auch entsprechender Anlass langjährige Feuerwehrmänner durch den VG Bürgermeister zu verabschieden. Markus Kreis wurde nach 22 Jahren als Hauptfeuerwehrmann sowie Karl-Heinz Fluhr nach 37 Jahren als Löschmeister unter großen Beifall der Ensheimer Bevölkerung aus dem freiwilligen Feuerwehrdienst verabschiedet.

Das diesjährige Feuerwehrfest hat gezeigt, daß die Freiwillige Feuerwehr Ensheim, nicht nur mit dem Feuerwehrhaus im Ortskern sein Zuhause hat, sondern auch innerhalb der kleinen Dorfgemeinschaft präsent und lebendig ist.

Der Förderverein der Feuerwehr Ensheim bedankt sich bei allen Besuchern - der FF Spiesheim, der FF Wörrstadt, dem DRK Rettungsdienst, sowie bei allen freiwilligen Helfern.


Laternenumzug 2014

 

Laterne, Laterne, Sonne Mond und Sterne ...

Ensheimer Laternenumzug mit großem Posaunenchor

Der diesjährige Ensheimer Laternenumzug fand am Samstag, den 08.11.2014, ab 17.30 Uhr statt. Treffpunkt ist der „Brunnenplatz” unterhalb der Feuerwehr.

Wir laden alle Kinder und ihre Familien herzlich ein, mit ihren Laternen und musikalischer Begleitung des ev. Posaunenchors Rommersheim, durch Ensheim zu ziehen.

An vier Punkten wird der Zug halten, um die beliebtesten Laternenlieder zu singen. Die Strecke führt vom Brunnenplatz über die Untergasse, Rommersheimer Weg, Scheurebenring, Außerhalb vorbei am Weingut Lahm, über die Pfortenstraße zurück in die Obergasse bis zum Feuerwehrhaus. Die Absicherung der Strecke übernimmt die Feuerwehr Ensheim mit Unterstützung der Jugendfeuerwehr Ensheim. Aus Sicherheitsgründen bitten wir Sie, keine Laternen und Fackeln mit offenem Feuer mitzubringen. Über schön beleuchtete Häuser auf unserer Strecke freuen wir uns sehr!

Der Marsch endet am Feuerwehrhaus, wo traditionell die „Martinsbrezeln”, gespendet von der evangelischen Kirchengemeinde, ausgeteilt werden. Ab 18.00 Uhr heißen unsere Feuerwehrmänner dann alle Ensheimer, Nachbarn und Freunde, zu Glühwein, Kakao, leckerer Suppe und Würstchen im Feuerwehrhaus „Willkommen”. Wir freuen uns auf einen schönen Laternenumzug!

 

 

  

 

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